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Tabakmesse findet nicht statt!

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Großer Erfolg für den Gesundheitsschutz! - Die Tabakmesse Inter-tabac wird nächste Woche nicht auf Bali stattfinden!

Nachdem die örtliche Polizei in Bali den Veranstalter, - die Westfalenhallen Dortmund GmbH -, aufgefordert hat, die Tabakmesse Inter-tabac dort nicht stattfinden zu lassen, sucht dieser nun einen anderen Veranstaltungsort für seine Messe.

Die Ankündigung die Tabakmesse Inter-tabac in Indonesien ausrichten zu wollen hatte international zu erheblichen Protesten und scharfer Kritik geführt. Bereits die letzte Tabakmesse Inter-tabac, die in Dortmund ausgerichtet wurde, war scharf kritisiert worden.

Erst vor wenigen Tagen haben Tabakgegner versucht dem Bürgermeister der Stadt Dortmund, deren Westfalenhallen Dortmund GmbH eine 100% Tochter der Stadt Dortmund ist, mehr als 12000 Unterschriften gegen die Ausrichtung der Tabakmesse Inter-tabak zukommen zu lassen. Dieser verweigerte jedoch die Annahme der Unterschriften und jegliches Gespräch. - Ein für einen Bürgermeister, unerhörtes Verhalten, ist doch Bürgernähe und ein offener Umgang mit Kritik eine der Grundeigenschaften die ein jeder Bürgermeister für sein Amt mitzubringen hat.

Wir sind hoch erfreut, dass die Tabakmesse auf Bali, dank der Einsicht der dortigen Behörden, verhindert werden konnte. Wir sehen darin ein höchst verantwortungsbewusstes Verhalten der Behörden in Bali und begrüßen die Maßnahme als einen wichtigen Schritt zur Tabakprävention. Zugleich verurteilen wir die fortbestehende Uneinsichtigkeit des Dortmunder Bürgermeisters und der Westfalenhallen Dortmund GmbH auf das schärfste! Während überall in Deutschland und in der westlichen Welt dem Gesundheitsschutz in Bezug auf das Rauchen immer größere Bedeutung und rechtliche Würdigung zukommt, bereichert sich die Stadt Dortmund über die Westfalenhallen Dortmunder GmbH durch die Ausrichtung einer Messe, deren Ziel es ist, die Vermarktung eines Produktes zu fördern, dessen Konsum für zahllose Menschen Tod und Elend, Krankheit und Siechtum bedeutet.

Dem Bürgermeister der Stadt Dortmund und der Westfalenhallen Dortmund GmbH sind offensichtlich die Einnahmen aus diesem schmutzigen Geschäft so wichtig, dass sie dafür den Tod, Krankheit und Behinderung zahlloser Menschen, zu denen in den Schwellenländern wie z.B. Bali ins besondere auch zahllose Kinder gehören, billigend in Kauf nehmen.

Wir appellieren nachdrücklich an den Bürgermeister der Stadt Dortmund und die Westfalenhallen Dortmund GmbH von einer weiteren Ausrichtung von Messen, zur Vermarktung oder Förderung der Vermarktung von Tabakprodukten, Abstand zu nehmen und damit auch dem, von der deutschen Bundesregierung unterzeichneten, WHO Rahmenübereinkommen zur Tabakprävention zu entsprechen!

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